Lexikon

 


Schilddrüsenlexikon:

A

  • Ablativ
    die Schilddrüse komplett ausschaltend

  • Ablativ dosierte Radiojodtherapie
    hoch-dosierte Radiosjodtherapie

  • Adipositas
    Übergewicht, Fettsucht

  • Alkalische Phosphatase
    Laborwert, der die Funktion der Leber
    und der Gallenwege anzeigt

  • Amenorrhoe
    Ausbleiben der Periode über zumindest 6 Monate

  • Anamnese
    Informationen über familiäre Häufung, Vorgeschichte,
    Medikamente, Lebensgewohnheiten, Ernährung,...

  • Anaplasie
    Übergang höher differenzierter Zellen in weniger differenzierte

  • Angina pectoris
    Herzbeklemmung

  • Assay
    Labortest

  • Asymmetrisch
    nicht symetrisch, an beiden Körperhälften
    verschieden

  • Ataxie
    Störung der Koordination von Bewegungs-abläufen

  • Atropische Thyereoiditis
    Schilddrüsenentzündung, die mit einer
    Verkleinerung der Schilddrüse
    (Atrophie) verbunden ist

  • Athyreose
    Völliges Fehlen von Schilddrüsengewebe
    (angeboren)

  • Autotransplatation
    Entnahme und Wiedereinpflanzung eines
    Organs

  • B

  • Basal
    nicht stimuliert, den Ausgangswert bezeichnend

  • Bioäquivalenz
    Wenn zwei Präparate der gleichen Wirksubstanz (Standard- und
    Testpräparat) miteinander verglichen werden, spricht man von
    Bioäquivalenz, wenn das Testpräparat ungefähr die gleiche
    Spitzenkonezntration zur gleichen Zeit wie das Standardpräparat
    erreicht und wenn für die beiden Präparate die Flächen unter der
    Konzentations-Zeit-Kurve identisch sind

  • C

     
  • C 6/7

    6./7. Halswirbel

  • Calcitonin

    Dieses Hormon wird von den sogenannten C-Zellen der Schilddrüse
    hergestellt und ist an der Aufrechterhaltung der normalen
    Calciumkonzentration im Blut beteiligt. Erhöhte Calcitonin-
    konzentrationen findet man beim medullären Schilddrüsenkarzinom
    und bei anderen TumorErkrankungen, aber auch bei fortgeschrittener
    Niereninsuffizienz.

  • Case control Studie

    Studie, in der jeweils ein(er) Patient(in) ein(e) Kontrollpatient(in)
    zugeordnet ist

  • Cortison

    Hormon der Nebenierenrinde, wird u.a. zur Behandlung von
    Entzündungen und Allergien eingesetzt.

  • COX2-Inhibitoren

    magenschonende Rheumamedikamente

  • CT

    Computertomografie

  • Cushing-Syndrom

    Erkrankung mit Überangebot von Nebennierenrindenhormonen

  • D

  • Diabetes mellitus

    Zuckerkrankheit

  • Diffus

    Gesamtes Organ betreffend

  • Dorso-lateral

    im hinteren seitlichen Bereich

  • E

  • Encephalitis disseminata

    neurologische Erkrankung mit kleinen entzündlichen
    Veränderungen im Gehirn

  • EMG

    Elektromyografie, Aufzeichnung der elektrischen
    Aktivtät der Muskulatur

  • Empirisch

    auf Grund von Schlussfolgerungen gewonnene Erkenntnis

  • Endokrin

    Hormon produzierend

  • Endokrine Orbitopathie

    Vom Immunsystem ausgehende Entzündungen des Inhalts der
    Augenhöhle, Beteiligung der Augenmuskeln; kommt häufig
    zusammen mit der Basedowschen Erkrankung vor.

  • Erythrozyten

    rote Blutkörperchen

  • Euthyreose

    normale Schilddrüsenfunktion

  • Extrathyreoidal

    ausserhalb des Schilddrüsenbettes gelegen

  • Extremitäten

    Gliedmaßen, Arme und Beine

  • F

  • Faszien

    bindgewebige Umhüllung der Muskulatur

  • FDG-PET

    Positronenemissionstomografie

  • Follikel

    Eibläschen, reift bis zur Zyklusmitte zum sprungreifen
    Eibläschen mit reifer Eizelle heran

  • G

  • Galaktorrhö

    Milchfluss

  • Gelbkörperschwäche

    Ungenügende Reifung des Eibläschens mit nachfolgender
    mangelnder Ausbildung des Gelbkörpers in der 2. Zyklushälfte

  • Generikum

    Nachahmerprodukt des gleichen Arzneistoffes

  • Granulosezellen

    Zellen im Eibläschen, die die Eizelle ernähren
    & und den Eizellhügel bilden

  • H

  • Hämoglobin

    roter Blutfarbstoff

  • Hämotogen

    über den Blutweg

  • Histologie

    Lehre von den Geweben

  • Hinweis

    Bei einer Standarduntersuchung der Schilddrüsenwerte sollten immer T3
    (oder fT3), fT4 und TSH gemessen werden. Fehl einer dieser Werte so
    können wichtige Informationen betreffend einer Schilddrüsenerkrankung
    und/oder einer anderen Erkrankung verloren gehen.

  • Hormon

    Botenstoff, der von einer inneren Drüse produziert wird Beispiele:
    Schilddrüsenhormone, Sexualhormon, Cortison) und Informationen an die
    Zellen vermittelt.

  • Hypercholesterinanämie

    erhöhtes Cholesterin (Fett) im Serum

  • Hyperplasie

    Vergrößerung eines Gewebes oder Organs durch Zunahme der Zellzahl
    bei unveränderter Zellgröße

  • Hyperthyreose

    Überfunktion der Schilddrüse, bei der zu viele Hormone gebildet werden
    und über den Blutkreislauf alle Stoffwechselfunktionen ankurbeln. Dies
    führt zu Herzrasen, Durchfall, Schweissausbrüchen, Angstgefühl,
    Gewichtsverlust, Nervosität, Wärmeintoleranz, usw.

  • Hyperthyreosis facticia

    Überfunktion durch Überangebot von Schilddrüsenhormonen

  • Hypomenorrhoe

    Die zu schwache, meist auch nur 2 Tage anhaltende Blutung

  • Hypophysäre Störungen

    Störung der Hirnanhangdrüse

  • Hypophyse

    Hirnanhangdrüse

  • Hypoplasie

    Vorhandene, aber unterentwickelte Schilddrüse

  • Hypothyreose

    Unterfunktion der Schilddrüse. Die Schilddrüse produziert zu wenig
    Hormone, die dann im Blutkreislauf fehlen. Dies führt zu Müdigkeit,
    Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen in den Beinen,
    Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, trockene Haut, Depressionen, usw.

  • I

  • Infertilität/infertil

  • Unfruchtbarkeit/unfruchtbar

  • Inkubation

  • Kultivierung z.B im Brutschrank

    J

  • JXXXX

    unbesetzt

  • K

  • Karzinomrezidiv

    Wiederauftreten eines Schilddrüsenkarzinoms

  • Kasuistik

    Einzelfall

  • Knotenstruma

    vergrößerte Schilddrüse mit knotigen Veränderungen

  • Kolloid

    Substanz im Schilddrüsenfolikel, dient als Speichermedium für
    Schilddrüsenhormon

  • Konversionsstörung

    Störung des Umbaus von T4 nach T3

  • Kortikal

    den harten Röhrenknochen betreffend

  • Kreatinkinase

    Muskelenzym, das bei Entzündungen der Muskulatur, aber auch bei
    Prellungen oder nach Sport ansteigt

  • Kurativ

    Substanz im Schilddrüsenfolikel, dient als Speichermedium für
    mit dem Ziel die Erkrankung zu heilen

  •  

    L

     
  • Laktationsperiode

    Stillzeit

  • Latente funktionelle Autonomie

    gering ausgeprägte Tendenz zur Überfunktion bei Nestern
    steuerungsunabhängiger Schilddrüsenzellen

  • Latente/Subklinische Hypothyreose

    Grenzwertige Unterfunktion der Schilddrüse
    bei normalen Schilddrüsenhormonwerten

  • Lymphknotenresektion

    Entfernung befallener Lymphknoten

  • Lymphogen

    über den Lymphweg

  •  

    M

     
  • Maligne

    bösartig

  • Manifest

    mit eindeutigen klinischen Zeichen

  • Menorrhagie

    Dauerblutung der Gebärmutter

  • Mono

    Ein/e einzige/r/s Z.B.: Monotherapie: Therapie mit nur einem Wirkstoff

  • Morphologie

    Lehre von Form und Struktur des Körpers und seiner Organe

  • MRT

    Kernspinuntersuchung

  • Multiple

    vielfach

  • Muskelbiopsie

    Muskelgewebeprobe durch Punktion oder chirugische Entnahme

  • Mutation

    Genveränderung

  • N

  • Neoplasie

    Neubildung von Gewebe

  • O

  • Oligo

    selten, vereinzelt, wenige Z.B.: oligosymptomatisch: mit wenigen Symptomen

  • Oligomenorrhoe

    Verlängerter Zyklus über 35 Tage

  • Orale Kontrazeptiva

    Schwangerschaftsverhütung durch die Pille

  • Osteoarthrose

    Verschleisserkrankung des Knochens und des Knochen- knorpels

  • Osteoporose

    Knochenentkalkung, Verlust von Knochemasse.

  •  

    P


  • Palpabler Knoten

    Tastbarer Knoten


  • Palpationsbefund

    Tastbefund


  • Pankreas

    Bauchspeicheldrüse


  • Pankreas Insuffizienz

    Minderung der Pankreasfunktion


  • Papille

    knospenartige Schleimhauterhebung


  • Pathologisch

    krankhaft verändert


  • Pathologischer Befund

    auffälliger, ungewöhnlicher Befund


  • Perkutane Radiatio

    Bestrahlung von aussen, durch die äussere Haut
    durchgeführte Strahlentherapie


  • Phäochromozytom

    Tumor des Nebenierenmarks mit Überproduktion der
    Stresshormone Adrenalin und Noadrenalin


  • Pharmakokinetik

    Zeitlicher Verlauf von Arzneistoff-Konzentrationen im Körper.
    Die Pharmakokinetik beschreibt die Faktoren, die den zeitlichen
    Verlauf der Konzentrationen eines Medikamtents (und/oder
    seiner Stoffwechselprodukte) beeinflussen


  • Polymenorrhoe

    Verkürzter Zyklus, Länge unter 25 Tage


  • Präparation

    Freilegung von Organstrukturen beim operativen Eingriff.


  • Prä- und postpartal

    vor und nach der Entbindung


  • Prävalenz

    Häufigkeit, Vorkommen

  •  

    Q


  • QXXXXXXXXXXXXXXXXX

    unbesetzt

  •  

    R

     
  • Rekombinantes hTSH

    menschliches TSH, welches gentechnisch hergestellt wurde

  • Reproduktionsmedizin

    Fortplanzungsmedizin

  • Resektion

    Operative Teilentfernung eines Organs.

  • Resistenz

    Widerstandsfähigkeit des Organismus, einzelner
    Organe, des Immunsystems gegen schädigende äußere Einflüsse,
    z.B. Erreger, Viren, Bakterien), Gifte, Chemikalien, usw.

  • Resorptionsleistung

    Das Vermögen des Körpers, Arzneistoffe aufzunehmen
    um diese schließlich im Körper zu verteilen

  • Rezeptoren

    Zellobeflächenmarker zum Übermitteln von Informationen

  • Rheumatoide Arthritis

    Chronische Polyarthritis, rheumatische Gelenkentzündung

  • Rezidiv

    Rückfall, erneutes Auftreten einer Krankheit, z.B.
    Wiederauftreten einer Basedow-Überfunktion.

  • S

  • Serum hTG-Wert

    Thyreoglobulinkonzentration im humanen (menschl.) Serum

  • Struma nodosa

    Knotenkropf

  • Subklinisch

    mit diskreten oder fehlenden klinischen Zeichen

  • T

  • T3

    Auch T3 ist ein Hormon, dass von der Schilddrüse
    hergestellt wird. Im Gegensatz zum T4 enthält es aber nur 3 Jodatome
    und wird Trijodthyronin genannt. Die größte Menge des T3's wird aber
    nicht in der Schilddrüse produziert, sondern entsteht durch den Umbau
    von T4 zu T3 im Körper. Dem Thyroxin wird dabei lediglich ein
    Jodatom ausgebaut. Das T3 ist das eigentlich wirksame Hormon im
    Körper. Es beinflusst den Stoffwechsel, die Herztätigkeit, den
    Wasserhaushalt und vieles mehr.


  • T4

    Dies ist ein Hormon, dass von der Schilddrüse
    produziert wird. Als Grundbaustein dient das Eiweißmolekül Thyrosin,
    welches bei vielen anderen Hormonene ebenfalls als Grundbaustein
    dient. In das Thyrosin werden 4 Jodatome eingebaut und fertig ist
    das T4, das auch Levothyroxin oder kurz Thyroxin genannt wird.

  • Tachykardie

  • beschleunigter Puls

  • TBG

    Thyroxin bindendes Globulin. Eiweißkörper, der Thyroxin im
    Blut bindet und transportiert

  • Therapeutische Breite

    Differenz zwischen der wirksamen un der giftigen Dosis

  • Thermogenese

    Wärmebildung

  • Thrombozyten

    Blutplättchen

  • Thyreoidektomie

    Entfernen der gesamten Schilddrüse

  • Thyreoglobulin

    Speicherform des Schilddrüsenkarzinoms. Insbesondere
    in der Mikroskopie festzustellende krankhafte Wachstumsveränderungen


  • Thyreoidektomie

    Schilddrüsenentfernung


  • Thyreoiditis de Quervain

    Schilddrüsenentzündung, die 7 bis 14 Tage im Anschluss
    an einen Infekt auftritt


  • Thyreostatika

    Substanzen, die die Schilddrüsenhormonsekretion
    hemmen.


  • Thyreostatische Therapie

    Therapie zur Unterdrückung der Schilddrüsenfunktion


  • Thyreotoxische Krise

    kritische Situation infolge einer schweren Hyper-
    thyreose


  • Thyreotrop

    Schilddrüsen-wirksam


  • TPO- + Tg-Antikörper

    Marker einer Autoimmunerkrankung (Hashimoto)


  • Trabekulär

    den Netzknochen betreffend


  • Trimenon

    Zeitraum von drei Monaten


  • TRH-Test:

    Stimulierung der Schilddrüse mit dem schilddrüsen-
    stimulierenden Hormon der Hirnanhangdrüse zur Überprüfung der
    Funktion der Schilddrüse


  • TSH:

    Dies ist kein Hormon der Schilddrüse, sondern ein
    Hormon, welches die Hirnanhangdrüse oder Hypophyse produziert.
    Damit benachrichtigt die Hypophyse die Schilddrüse darüber, ob die
    Schilddrüse mehr Schilddrüsenhormone (also T4 und T3) produzieren
    soll, oder nicht. Wenn also zu wenige Schilddrüsenhormone im Körper
    sind (T4 und T3 sind niedrig), dann soll die Schilddrüse mehr
    Hormone produzieren (TSH ist hoch). Und wenn viele Schilddrüsen-
    hormone im Blut sind (T4 und T3 hoch), dann soll die Schilddrüse
    weniger Hormone bilden (TSH ist niedrig).


  • TSHb

    TSH basal


  •  

    U

  • UXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    unbesetzt

  •  

    V

     
  • Vena jugularis externa

    äußere Vene, welches das Blut vom Kopf zum Herzen zurückführt

  • Viszeralchirurgie

    Chirurgie der Eingeweideorgane und Weichteile.

  •  

    W

     
  • WXXXXXXXXXXXXX

    unbesetzt

  •  

    X, Y, Z

     
  • Zytotoxisch

    zellschädigend







  • Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:
    Montag bis Donnerstag: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr.

    Newsticker

    Schnell gelesen ...

    • Jodversorgung und Schwangerschaft Kommentar zum Blickpunkt März 2007 von Dr.med. R. Fritzen, Rheine
      Kommentar als pdf
    • 16.09.2006 "Spende für die Kinder von Perm" Scheckübergabe an den WDR auf dem Arzt-Patienten-Seminar der Schilddrüsen-Liga Deutschland e.V. Bilder
    • aktuelle Info über zuzahlungsfreie Arzneimittel finden Sie unter www.gkv-spitzenverband.de
    • 20. März 2006 Presseartikel pdf. der Schilddrüsen-Liga Deutschland e.V. Pressemitteilung , die immer noch aktuell sind!
    • Fragebogen zur Behandlungs- und Therapiezufriedenheit bei Schilddrüsenerkrankung. Fragebogen.
    • 03.Januar 2006 Präsentation.ppt und Präsentation.pdf GdB bei Endokriner Orbitopathie von Prof.Joachim Esser Uni - Klinik Essen
    • 17. September 2001
      Wichtige Mitteilung für Anträge auf MdE:
      (Minderung der Erwerbsfähigkeit) siehe unter (Acrobat Reader erforderlich!) Seite 1 und Seite 2
      Weitere Infos unter 0228/3779287 ab 17.00 Uhr